Drucker, die nach dem Piezo-Elektrischen Verfahren arbeiten sind deutlich später auf den Markt gekommen als Drucker nach dem thermischen Verfahren.
Hier ist die Technik schon etwas anspruchsvoller:
Statt eines Heiz-Widerstandes kommt hier ein Piezo-Element zur Anwendung.
Dieses Element ist ein Kristall, der durch Anlegen von elektrischer Spannung seine Form ändert und sich ausdehnt.
Durch das Ausdehnen über der Kristall über eine Membran Druck auf den Tintenkanal aus, der vom Tinten-Tank zur Düse führt.
Der Rest läuft ähnlich den Bubble-Jet Druckern ab: Es ensteht eine Bläschen, dass einen Überdruck verursacht. Da der Weg zurück in den Tank von einer großen Menge an Tinte blockiert wird, so bleibt nur der kurze und einfache Weg durch die Düse. Im Endeffekt spritzt auch hier ein Tintentröpfchen hinaus und bildet auf dem Medium einen Punkt ab. Dies wird dann so oft wiederholt, bis das gewünschte Druckmuster auf dem Medium abgebildet ist.
Allerdings soll man mit dem Piezo-Verfahren prinzipiell feinere und sauberere Tintentröpfchen aufs Papier bringen.
Nicht zuletzt durch die aufwendigere Technik, und damit eines kostenintensiveren Druckkopf, ist dieser bei allem Piezo-Druckern ausnahmeslos immer fix im Gerät installiert.
Die Piezo Technik wurde von Epson marktreif entwickelt und wird nach wie vor in allen seinen Druckern eingesetzt. Der einzige Hersteller, der heute ebenfalls auf diese Technologie setzt ist Brother.