Nadeldrucker waren bis vor dem Siegeszug der Tintenstrahldrucker die markbeherrschenden Geräte.
Heute sind sie weitgehend verschwunden. In Nischen haben sie aber in den letzten Jahren eine kleine Rennaisance erlebt.
Vorteile:
Der Nadel-Druck hat gegenüber dem Tinten- und Laser-Verfahren einen Punkt voraus:
Durch die mechanische Drucktechologie kann man Durchschläge machen.
Gegenüber Tintenstrahldruckern haben sie ausserdem den Vorteil, dass die Ausdrucke auch direkt auf dem Papier wischfester sind.
Vor allem gegenüber den Laserdruckern, in geringererm Maße aber auch gegen Tintenstrahler haben sie den Vorteil, dass sie keine Aufwärm- bzw. Reinigungs-Phase nach längeren Druckpausen brauchen.
Ein weiterer Pluspunkt sind die geringen Druckkosten: Die Farbbänder sind für die gebotene Kapazität günstig, die Seitenpreise daher ziemlich niedrig.
Nachteile:
Im Vergleich zu den beiden momentan führenden Druck-Technologien sind Sie laut und langsam.
Auch punkto Druckqualität können sie es mit diesen nicht aufnehmen: Das Druckbild ist grob und bei Flächenausdrucken oft streifig.
Auf den Punkt gebracht: Von der reinen Druckqualität sind sie nicht konkurrenzfähig.
Alle genannten Eigenschaften prädestinieren sie im Allgemeinen für Ausdrucke, wo Durchschläge notwendig sind, im Speziellen für den Druck von Rechnungen, Lieferscheinen oder auch Übernahmebestätigungen. Und genau dort werden sie auch eingesetzt. In etlichen Kaufhäusern oder Lagern kann man diese Maschinen aus dem Computer-Mittelalter nach wie vor in Aktion erleben.
Für Endanwender sollten sie nicht in Frage kommen: Dafür ist ihre Druckqualität, vor allem von Grafiken und Fotos, einfach zu schwach. Ausserdem gibt es einfach so gut wie keine Farb-Nadel-Drucker mehr.