Welche konkreten Leitlinien kann man aus dieser Analyse nun ableiten?
So einfach wie letztes Jahr ist die Kategorisierung der verschiedenen Klassen nicht mehr. Universal- und Foto-Drucker sind nun nicht mehr so klar zu trennen.
Und die Drucker-Mittelklasse ist extrem vielschichtig geworden.
Einsteiger-Klasse:
Leute, die generell wenig drucken, die auf gute Druckqualität und hohe Geschwindigkeit wenig Wert legen, die wenig bis keine Fotos drucken - die sind in der Einsteiger-Klasse richtig.
Nachdem nun Canon, ebenso wie HP und Lexmark, in dieser Klasse auf Drucker setzt, bei denen der Druckkopf auf der Tintenpatrone sitzt, ist für mich Epson der Favorit in dieser Klasse geworden.
Allerdings liegen die Epson Hardware-Preise höher, als die Modelle der Mitbewerber. Die Epson Geräte gehören in die obere Unterklasse, der D 88 ist schon in die untere Mittelklasse einzuordnen.
Dafür ist aber auch das Verbrauchsmaterial deutlich günstiger.
Ausserdem verwenden diese Geräe Tintenpatronen OHNE Druckkopf, kompatibles Verbrauchsmaterial ist dementsprechend gut verfügbar. Desweiteren bieten sie getrennte Tintentanks - das findet man in der Einsteigerklasse bei keinem anderen, mir bekannten Erzeuger.
Unter einer Voraussetzung kann man aber auch die anderen Hersteller in Betracht ziehen: Dann nämlich, wenn kompatibles Verbrauchsmaterial verfügbar ist.
Denn wenn das Druckvolumen niedrig bis sehr niedrig ist, wenn kaum in Farbe gedruckt wird bzw. beim Farbdruck die Grundfarben gleichmäßig verwendet werden, dann kann man man auf die ganz billigen Geräte von Lexmark, Canon und HP zurückgreifen.
Punkto Preis können dann vor allem Lexmark-Geräte interessant werden - niedrige Hardware Peise sind ihre Parade-Disziplin. Punkto guter Druckqualität können HP und Canon punkten.
Und bei Tintenpatronen.at sind bezüglich Nachbau-Druckkopf-Patronen v.a. für HP und Canon Drucker schon Lösungen in Vorbereitung.